120 Jahre Markthalle IX

120 Jahre Markthalle IX

Geschichte und Perspektiven

Eine Ausstellung der Anwohnerinitiative Eisenbahn.MarktundKultur.Halle und des Bezirksmuseums Friedrichshain-Kreuzberg in der Markthalle IX, Eisenbahnstraße
seit September 2011
Recherche und Konzept Angela Martin, Gestaltung Thomas Raditschnig

Lange war die Markthalle IX in der Kreuzberger Eisenbahnstraße der soziale Mittelpunkt für das Viertel zwischen Spree und Skalitzer Straße. Doch in den letzten Jahren haben die Kleinhändler die Halle verlassen, zwischen den Discountern Aldi, Drospa und Kik herrschte Leerstand und Tristesse. Dabei ist die knapp 3.000 Quadratmeter große Halle, die am 1. Oktober 1891eröffnet wurde, ein architektonisches Meisterwerk und neben der Arminiushalle in Moabit das am besten erhaltene Beispiel für die Entwicklung der Berliner Markthallen.

Es ist einer Anwohnerinitiative zu verdanken, dass Marktstände und regelmäßige Kulturangebote die Eisenbahnmarkthalle wieder zu neuem Leben erwecken. Die kleine Ausstellung schildert die Entwicklung der Halle IX von ihrer Eröffnung am 1. Oktober 1891 bis zu den Kämpfen um ihre Erhaltung in den letzten Jahren. Dabei haben wir mit alten Karten und Archivmaterial zum Bau der Berliner Markthallen sowie mit einem großen Fundus von Privatfotos aus dem Besitz von Anwohnern und ehemaligen Händlern gearbeitet. 

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.