Zwangsarbeit

Zwangsarbeit für eine Rüstungsfabrik in Kleinmachnow 

Im Herbst 1944 wurden etwa 800 Polinnen in ein KZ in den Wäldern bei Berlin verschleppt. Dort mussten sie in einer Tarnfabrik des Bosch-Konzerns Zubehör für Flugzeuge der deutschen Luftwaffe herstellen. Diese Fabrik steht exemplarisch für den Einsatz von Kriegsgefangenen, Zwangsarbeitern und schließlich auch KZ-Häftlingen in der Rüstungsindustrie des Deutschen Reiches.

In mehreren Ausstellung haben wir am Beispiel der Tarnfabrik in Kleinmachnow das System der NS-Zwangsarbeit beleuchtet. Die Ausstellungen waren je nach Ort und Zielpublikum sehr verschieden ausgerichtet. Doch immer haben wir mit Zeitzeugeninterviews sowie mit Fotos, Briefen und Dokumenten aus Privatarchiven gearbeitet und so die Perspektive der Verfolgten rekonstruiert.

Bildergalerie der drei Ausstellungen

 

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